Grüner Ökostrom der nächsten Generation

Grüner Ökostrom aus der Steckdose
Grüner Strom aus erneuerbaren Energien

Jeder Haushalt in Deutschland braucht Strom. Dieser kommt natürlich aus der Steckdose. Habt Ihr Euch aber schon mal damit beschäftigt, welche Art von Strom aus Eurer Steckdose kommt, wie der zu Euch kommt und wie Ihr den Ökostrom noch nachhaltiger nutzen könnt?

Woher kommt mein Strom aus der Steckdose?

Gerade zum Jahreswechsel 2020 haben viele Stromerzeuger die Preise erhöht, die nächsten Stromerzeuger folgen in den nächsten Wochen und Monaten. Für einen vierköpfigen Haushalt mit 4000 kWh bedeutet die Erhöhung zum Teil Mehrkosten von 100 Euro/Jahr. Es lohnt sich also ein genauer Blick auf die Jahresrechnung, die in den nächsten Tagen bei Euch eintrudeln wird.

Auf dieser Rechnung findet ihr als einen gesetzlich vorgeschriebenen Punkt die „Stromkennzeichnung“, manchmal auch als  „Energieträgermix“ bezeichnet.

Dort seht ihr, wie sich Euer Strom zusammensetzt und wie hoch der Anteil an erneuerbaren Energien von Eurem Stromerzeuger ist.

Wie finde ich einen Ökostrom-Anbieter?

Ich habe schon seit mehreren Jahren komplett auf Ökostrom umgestellt. Ökostrom verzichtet gegenüber konventionellem Strom komplett auf klimaschädliche Kohle und Atomstrom. Die Preise hatte ich damals über das Vergleichsportal Verivox ermittelt. Das Finden und Wechseln wird hier sehr einfach und komfortabel übernommen. Dabei schließe ich Angebote mit Bonus gleich im Vorfeld aus um die realen Preise besser vergleichen zu können. Heute bietet auch utopia.de eine übersichtliche Seite zum Vergleich der Ökostrom-Anbieter.

Wenn ihr vorhabt, dieses Jahr etwas nachhaltiger zu werden, dann wäre der erste Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, sich einen Ökostrom Anbieter zu suchen und zu wechseln. Möglicherweise könnt Ihr hier noch etwas Geld für die Familienkasse sparen und dabei noch etwas Gutes für die Umwelt tun.

Was ist die nächste Generation Ökostrom?

Das Problem bei Ökostrom ist, dass mein Ökostrom Anbieter zwar 100 Prozent grünen Strom einkauft, an meinem Wohnort kommt der aktuell verwendete Strom aber vielleicht trotzdem aus einem Kohle- oder Atomkraftwerk.

Wer also sicher sein will, dass er tatsächlich Ökostrom bezahlt und auch Ökostrom für den Verbrauch zuhause bekommt, muss dazu noch einen Schritt weiter gehen, also die nächste Generation Ökostrom, quasi Ökostrom 2.0. Dazu gibt es jetzt die ersten Start-up´s auf dem Markt, die tatsächlich auch den lokalen grünen Strom vor Ort verwenden und Dir sagen, wann grüner Strom verfügbar ist und wann er besonders günstig ist. Ein Anbieter ist die Firma Corrently.

Das hört sich ja toll an, aber wie funktioniert es jetzt genau?

Blockchain-Technologie in Kombination mit Strom

Durch die Medien hat vielleicht der/die eine oder andere schon mal von der Blockchain Technologie gehört. Diese wird derzeit schon im Bereich Geld für Bitcoins verwendet. Diese Technologie kann man aber auch für Ökostrom nutzen. Dadurch wird jeder Stromnutzer gekennzeichnet und der Strom lässt sich dadurch nachverfolgen.

Corrently wirbt damit, dass lokaler grüner Strom aus der Region verwendet wird und wann besonders viel grüner Strom verfügbar ist. Man spricht dabei vom Grünstromindex. Die Nutzer erhalten sogar noch einen Bonus, wenn sie sich besonders nach diesem Index richten.

Wie funktioniert der Corrently GrünstromBonus?

Wenn man seine Waschmaschine bedient, wenn Grünstrom gerade verfügbar ist (in der Regel tagsüber) sammelt man den Grünstrom Bonus einfach mit dem Stromverbrauch. Ist kein Grünstrom verfügbar und die Wäsche muss sofort gewaschen werden, wird einfach Ökostrom bezogen.

Je grüner der eigene Stromverbrauch ist, desto schneller steigt der Bonus. Den Bonus kann man für Ökostromprojekte einsetzen und Anteile an erneuerbaren Erzeugung erwerben. So wird man bei Corrently vom reinen Strombezieher langfristig zum Erzeuger, spart  Geld und schont dabei die Umwelt.

Als Technik-Fan gefällt mir, dass es recht leicht ist, die grünste Zeit am Tag herauszufinden. Entweder im Corrently Stromkonto, per email-Kalender oder du kannst Amazons Alexa fragen. 

Alexa Skill für Corrently

Wer meinem Blog schon länger folgt, weiß, dass ich ein großer Fan von Amazons Alexa bin. Sobald also der Wechsel von meinem alten Ökostrom-Anbieter zu Corrently erledigt war, habe ich sofort den Alexa Skill „Corrently“ aktiviert. Dazu habe ich einfach gesagt: „Alexa, aktivere den Skill Corrently“. Dann musste ich in der Alexa App auf meinem Handy noch die Berechtigung für Corrently erteilen, dass mein Standort geteilt werden darf und dann hat es schon geklappt. Dann kannst du Alexa z.B. fragen: „Alexa, starte Corrently“, „Alexa, wann kann ich 5 Stunden Strom nutzen?“ oder „Alexa, wann ist mein Strom günstig?“ oder „Alexa, wie ist mein Strommix“.

Damit gibt mir Alexa gleich die Empfehlung, wann ich am besten Strom nutze und wann ich die Stromnutzung besser vermeiden oder einschränken sollte.

Mehr zu Corrently erfahrt Ihr hier. Lasst Euch doch einfach mal ein unverbindliches Angebot erstellen.

PS: Dies ist unbezahlte Werbung! Ich erhalte von Corrently weder eine Provision noch sonstige Bevorzugung.

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